Wir frieren hauptsächlich Blastozysten ein, da sie sich in diesem Stadium (5–7 Tage nach der Befruchtung) durch eine höhere Implantationsfähigkeit auszeichnen und es uns ermöglichen, die qualitativ besten Embryonen vor der Kryokonservierung auszuwählen.
Dank der Vitrifikation überleben mehr als 95 % der Embryonen unversehrt; die Schwangerschaftsraten sind mit denen „frischer“ Embryonen vergleichbar und bieten bei jedem Embryotransfer eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit.
Die Gesamtkosten umfassen die IVF-Behandlung (In-vitro-Fertilisation), die Kryokonservierung der Embryonen sowie die jährlichen Lagerungskosten. Die Kosten für die Kryokonservierung sind identisch auch für überschüssige Embryonen, die nach einem frischen Embryotransfer entstehen können.
Gemäß der unterzeichneten Einwilligung werden Embryonen in der Regel bis zu 10 Jahre in flüssigem Stickstoff bei -196°C gelagert, wobei ihr biologisches Alter zum Zeitpunkt des Einfrierens erhalten bleibt. In bestimmten medizinischen Fällen kann die Lagerdauer entsprechend der gesetzlichen Vorgaben verlängert werden.