Die Insemination kann bis zu 3–4 aufeinanderfolgende Zyklen durchgeführt werden, vorausgesetzt, dass die grundlegenden Fruchtbarkeitsfaktoren erfüllt sind (durchgängige Eileiter, ausreichende Eierstockfunktion, gutes Spermiogramm). Danach wird das Protokoll in der Regel neu bewertet oder eine Änderung der Behandlungsstrategie empfohlen.
Der Eingriff ist in der Regel schmerzfrei. Einige Frauen können beim Einführen des Katheters ein leichtes Unbehagen oder ein leichtes Ziehen verspüren, das jedoch nur wenige Minuten anhält und sofort wieder nachlässt.
Nein. Die Injektion erfolgt ohne Anästhesie oder Sedierung. Die Frau ist während des gesamten Vorgangs wach und kann unmittelbar danach zu ihren täglichen Aktivitäten zurückkehren.
Der Schwangerschaftstest wird mittels Blutuntersuchung (humanes Choriongonadotropin – hCG) 14 Tage nach der Insemination durchgeführt, um ein klares und zuverlässiges Ergebnis zu erhalten.
Wenn die Insemination mit einer milden medikamentösen Stimulation kombiniert wird, liegt die Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft unter 8 %. Die Überwachung erfolgt per Ultraschall, um eine Überovulation zu vermeiden.