Nein. Das Vorhandensein eines Partners oder Ehemanns ist keine Voraussetzung für die Eizelleneinfrierung, da die Eizellen in unbefruchteter Form eingefroren werden. Die Entscheidung kann vollkommen persönlich und unabhängig von Beziehungen oder Familienplänen getroffen werden, was Frauen mehr Entscheidungsfreiheit für ihre Zukunft gibt.
Alter und Anzahl der Eizellen spielen eine entscheidende Rolle für die Erfolgsaussichten. Je jünger Sie bei der Einfrierung sind und je mehr Eizellen vorhanden sind, desto höher sind die Chancen. Zum Beispiel beträgt die Wahrscheinlichkeit, mit 20 eingefrorenen Eizellen ein Kind zu bekommen, bis zu 90 %, während sie mit 12 Eizellen bei etwa 60 % liegt. Ihr Arzt wird Sie individuell beraten, basierend auf Ihren persönlichen Voraussetzungen.
Wenn Sie bereit sind, schwanger zu werden, werden die Eizellen aufgetaut und mittels intrazytoplasmatischer Spermieninjektion (ICSI) befruchtet. Anschließend entwickelt sich der Embryo im Labor bis zum Blastozystenstadium, bevor er in die Gebärmutter übertragen wird. Der Embryotransfer kann entweder in einem natürlichen Zyklus oder nach medikamentöser Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut erfolgen. Der Schwangerschaftstest wird etwa 10 Tage später durchgeführt.