Spermienfreundliche Ernährung
Die richtige Ernährung spielt eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Spermienqualität.
Lebensmittel, die reich an Antioxidantien wie Vitamin C, E und Selen sind, schützen die Spermien vor oxidativem Stress.
Der Verzehr von Nüssen, Olivenöl, fettreichen Fischen mit Omega-3-Fettsäuren und dunkelgrünem Blattgemüse kann Morphologie, Beweglichkeit und Dichte der Spermien verbessern.
Nahrungsergänzungsmittel: L-Carnitin, Fertilovit Mplus
Gezielte Nahrungsergänzung mit L-Carnitin, Zink, Coenzym Q10 und speziellen Präparaten für die männliche Fruchtbarkeit kann die Spermatogenese deutlich fördern.
Diese Mikronährstoffe unterstützen die zelluläre Energieproduktion, verbessern die DNA-Qualität der Spermien und schützen vor Schäden.
Regelmäßige körperliche Aktivität und die Aufrechterhaltung eines gesunden Body-Mass-Index (BMI) hängen direkt mit dem hormonellen Gleichgewicht und einer gesunden Spermatogenese zusammen.
Fettleibigkeit wirkt sich negativ auf Testosteronspiegel und Spermienbeweglichkeit aus, während übermäßiges Training ohne ausreichende Erholung den gegenteiligen Effekt haben kann.
Ideal ist ein aktiver Lebensstil mit ausgewogener Bewegung und stabilem Gewicht.
Rauchstopp & Reduktion von Alkohol/Koffein
Das Aufhören mit dem Rauchen ist ein entscheidender Schritt zur Wiederherstellung der Fruchtbarkeit, da es Entzündungen reduziert, die Beweglichkeit der Spermien steigert und die Morphologie verbessert.
Gleichzeitig helfen die Reduktion von Alkohol und Koffein, die Hormone zu stabilisieren und die gesunde Funktion des Fortpflanzungssystems zu erhalten.
Schutz vor Hitze & Strahlung
Übermäßige Wärme im Bereich der Hoden kann die Spermienproduktion negativ beeinflussen.
Das Meiden von Sauna, heißen Bädern sowie das Tragen von lockerer Kleidung helfen, die optimale Temperatur zu bewahren.
Zusätzlich kann der Schutz vor Strahlung durch Mobiltelefone und Laptops mittels einfacher Alltagsgewohnheiten die Auswirkungen auf die Spermien verringern.
Schlaf & Stressmanagement
Schlafqualität und Stressbewältigung sind entscheidende Faktoren für die Spermiengesundheit.
Chronischer Stress erhöht das Hormon Cortisol, was sich negativ auf den Testosteronspiegel auswirkt.
Medizinische Eingriffe: Wenn spezialisierte Unterstützung erforderlich ist
In manchen Fällen erfordert die Verbesserung der Spermienqualität medizinische Eingriffe.
Eine Varikozele – eine Erweiterung der Venen im Hoden – gehört zu den häufigsten Erkrankungen, die mit Unfruchtbarkeit in Verbindung stehen, und kann chirurgisch behandelt werden, was oft eine deutliche Verbesserung der Spermienparameter bewirkt.
Infektionen des Genitaltrakts wie Prostatitis oder Epididymitis können Beweglichkeit und Morphologie der Spermien beeinträchtigen und erfordern eine gezielte medikamentöse Behandlung.
Schließlich können hormonelle Störungen wie niedriger Testosteronspiegel oder erhöhte Prolaktinwerte eine endokrinologische Abklärung und gegebenenfalls eine Hormonersatztherapie notwendig machen.