Eine Familie zu gründen, ist für viele ein tief verwurzelter und bedeutungsvoller Traum. Wenn jedoch die Einnistung von Embryonen trotz korrekter medizinischer Unterstützung wiederholt scheitert, ist die Enttäuschung groß und das Bedürfnis nach Antworten umso dringlicher. Das Team von FertUlity steht Ihnen in dieser Herausforderung zur Seite – mit spezialisierter Beratung und einfühlsamer Betreuung.
Wiederholter Einnistungsfehler (RIF) bezeichnet die Unfähigkeit, eine Schwangerschaft zu erreichen, nachdem qualitativ hochwertige Embryonen in mindestens zwei oder drei IVF-Zyklen übertragen wurden. Es handelt sich nicht um ein einfaches Scheitern eines Zyklus, sondern um ein komplexes Phänomen, das eine individuelle Analyse und gezielte Maßnahmen erfordert.
Warum tritt RIF auf
RIF ist ein multifaktorielles Problem, und oft gibt es nicht nur eine einzige Ursache. Mögliche Gründe sind:
Faktoren der Gebärmutter
1
Anatomische Anomalien wie Septen, Polypen, Verwachsungen oder submuköse Myome können die Einnistung behindern. Eine detaillierte Untersuchung mittels Hysteroskopie oder Hysterosalpingo-Kontrastsonografie (HyCoSy) kann eventuelle Anomalien der Gebärmutter aufzeigen.
Endometriumqualität
2
Die Empfänglichkeit der Gebärmutterschleimhaut und die Synchronisierung mit der Lutealphase sind entscheidend. Tests wie der ERA-Test (Endometrial Receptivity Analysis) liefern wertvolle Informationen zur Beurteilung des Endometriums.
Immunologische und thrombophile Faktoren
3
Störungen des Immunsystems oder der Blutgerinnung, wie das Antiphospholipid-Syndrom oder Thrombophilien, stehen in Zusammenhang mit fehlgeschlagenen Einnistungen.
Chromosomenanomalien
4
Genetische Anomalien in Spermien oder Eizellen sowie chromosomale Ungleichgewichte der Embryonen sind eine wesentliche Ursache für Einnistungsfehler.
Spermien und Mikroumgebung
5
Die Analyse der Spermienqualität mittels DNA-Fragmentierungstest, FISH-Test und weiterer erweiterter Untersuchungen der männlichen Fruchtbarkeit ist unerlässlich, da eine gute Morphologie allein nicht immer für eine erfolgreiche Einnistung ausreicht.
Uterines Mikrobiom und Entzündungen
6
Das Vorhandensein ungünstiger Bakterien, chronische Endometritis oder subklinische Entzündungen beeinflussen die Akzeptanz des Embryos durch das Endometrium.
Es gibt keine „One-size-fits-all“-Lösung. Jede Geschichte von Unfruchtbarkeit ist einzigartig – ebenso wie jedes von uns erstellte Behandlungsprotokoll. Der therapeutische Ansatz bei RIF basiert auf den Ergebnissen der diagnostischen Untersuchung und wird an die Bedürfnisse des Paares angepasst, mit dem Ziel, nicht nur einen technischen Erfolg, sondern eine gesunde, stabile und entspannte Schwangerschaft zu erreichen.
Werden anatomische Hindernisse in der Gebärmutter festgestellt, kommen minimalinvasive Eingriffe wie die hysteroskopische Entfernung von Polypen oder die Lösung von Verwachsungen zum Einsatz. Bei hormoneller oder immunologischer Dysbalance wird eine gezielte medikamentöse Therapie empfohlen, um das Gleichgewicht wiederherzustellen und das Endometrium optimal vorzubereiten. Chronische Entzündungen oder mikrobielle Ungleichgewichte werden mit gezielter Antibiotika- oder Antientzündungstherapie behandelt, um ein günstiges Umfeld für die Einnistung zu schaffen.
Die Wahl des richtigen Zyklustyps – natürlich, modifiziert oder hormonell unterstützt – spielt eine sehr wichtige Rolle. Parallel dazu werden spezielle unterstützende Schemata wie Intralipide, Kortison oder niedermolekulare Heparine verabreicht, um die Empfänglichkeit des Endometriums zu erhöhen und mögliche immunologische Angriffe auf den Embryo zu reduzieren. Bei Verdacht auf chromosomale Ursachen wird ein präimplantationsgenetischer Test (PGT-A) durchgeführt, um euploide Embryonen mit den besten Erfolgsaussichten auszuwählen.
Kann sich das Ergebnis ändern? Ja.
Wiederholte Einnistungsfehler sind zweifellos eine belastende Erfahrung, doch die Wissenschaft hat enorme Fortschritte gemacht. Bei FertUlity haben wir immer wieder gezeigt, dass selbst die schwierigsten und komplexesten Fälle mehrfacher fehlgeschlagener Einnistungen mit Geduld, Fachwissen und gezielten Maßnahmen überwunden werden können. Viele Paare, die nach jahrelangen erfolglosen Versuchen schließlich ihr Kind in den Armen hielten, sind der Beweis. Es gibt also Hoffnung – und diese Hoffnung basiert auf Fakten: Mit der richtigen Diagnose, den geeigneten Untersuchungen und einem menschlich orientierten Ansatz steigen die Erfolgsraten erheblich. Bei FertUlity sehen wir nicht nur die Ergebnisse, sondern den Menschen dahinter. Unser Ziel ist es, Präzision in der Diagnose, Tiefe in der Therapie und Ehrlichkeit in der Kommunikation zu bieten. Wir stehen Ihnen mit Einfühlungsvermögen, Hoffnung und Tatkraft zur Seite.
Häufige Fragen zu Wiederholten Einnistungsfehlern
Wie viele fehlgeschlagene Einnistungen sind nötig, um von RIF zu sprechen?
Die Diagnose RIF wird in der Regel gestellt, wenn mindestens 2–3 IVF-Zyklen mit dem Transfer qualitativ hochwertiger Embryonen ohne Erfolg durchgeführt wurden. Allerdings wird jeder Fall individuell bewertet – abhängig von Alter, Anamnese und der Anzahl verfügbarer Embryonen.
Kann ich nach einer RIF-Diagnose auf natürlichem Wege schwanger werden?
Ja, in manchen Fällen ist dies möglich. Wenn die zugrunde liegenden Ursachen identifiziert und behandelt werden, gibt es Frauen, die ohne weitere assistierte Reproduktion natürlich schwanger geworden sind. Eine sorgfältige Überwachung und Unterstützung durch ein spezialisiertes Team erhöht die Chancen.
Was ist der Unterschied zwischen RIF und wiederholten Fehlgeburten?
Der Hauptunterschied liegt im Zeitpunkt des reproduktiven Scheiterns. Bei RIF kommt es nicht zur abgeschlossenen Einnistung des Embryos – eine Schwangerschaft beginnt also gar nicht erst. Im Gegensatz dazu wird bei wiederholten Fehlgeburten zwar eine Schwangerschaft erreicht, diese endet jedoch wiederholt in den frühen Stadien, auch im Rahmen von IVF-Zyklen. Obwohl sich die Ursachen überschneiden können, sind unterschiedliche diagnostische und therapeutische Ansätze erforderlich.
Hat das Sperma Einfluss auf die Einnistung?
Absolut. Selbst wenn das Spermiogramm innerhalb der Normwerte liegt, können subklinische Probleme wie eine hohe DNA-Fragmentierung oder genetische Anomalien die Embryoqualität sowie die Fähigkeit zur Einnistung und Entwicklung beeinträchtigen.
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